Funktionsanlyse und Funtkionstherapie

Unser Kauorgan ist ein einzigartiges sensibles Wunderwerk an Präzision. Nur die exakte Koordination von Kaumuskulatur und Zahnkauflächen ermöglicht ein einwandfreies "Funktionieren" des Kauorgans. Bei 80% der Bevölkerung lassen sich Symptome von Funktionsstörungen des Kauorgans (CMD-Syndrom = cranio-mandibuläre Dysfunktion) nachweisen.

Kopf-bzw. Kiefergelenksschmerzen, Schmerzen und Verspannungszustände im Bereich der Kiefer- und Nackenmuskulatur oder ähnliche Beschwerden werden nur selten mit den Zähnen in Verbindung gebracht. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Störungen im Kauorgan oftmals dafür verantwortlich sind.

Durch die klinische und instrumentelle Funktionsanalyse werden häufig die Ursachen akuter Beschwerden-beispielsweise ausgelöst durch eine Fehlbelastung der Zähne oder Muskulatur- erkannt. Ohne funktionsanalytische Maßnahmen ist die Erkrankung und Behandlung von falschen Bisslagen, funktionellen Störungen und Erkrankungen nicht möglich.

Die klinische Funktionsanalyse:

Hierzu zählt ein ausführliches Erstgespräch, zahnärztliche Untersuchung, Funktionsstatus des Kausystems und Kiefergelenkes sowei eine osteopathische Befunderhebung der Körperstatik:

  • detaillierte Untersuchung von Zähnen, Kiefergelenken und Kaumuskulatur
  • ganzkörperliche osteopathische Untersuchung von Muskulatur, Bändern und Gelenken
  • nach Bedarf weitere Untersuchungen (z.B. MRT der Kiefergelenke und dessen Auswertung)

Die instrumentelle Funktionsanalyse:

Auf Basis der klinischen Funktionsanalyse entscheidet Ihre Zahnärztin über weitere Diagnoseschritte. Mittels unterschiedlicher Geräte und Verfahren werden unter anderem die folgenden diagnostischen Erhebungen durchgeführt:

  • Anfertigung exakter Gipsmodelle von Ober- und Unterkiefer
  • Die schädel- und kiefergelenksbezogene Übertragung dieser Modelle in einen Kau-Simulator (Artikulator, Gesichtsbogen, Bissgabel, Registrat, Kieferrelationsbestimmung)
  • Aufzeichnung und Analyse der Gelenkbahn mit einem optoelektronischen 3-dimensionalen Registriergerät. Diese hochpräzise Messmethode erlaubt die Einstellung eines externen Bewegungssimulators, mit dessen Hilfe und dem angefertigten Zentrikregistrat die Lagebeziehung zwischen Oberkiefer und Unterkiefer reproduziert und analysiert werden kann.
  • Überprüfung der Kontaktbeziehung zwischen Ober- und Unterkieferzähnen (Okklusionsanalyse)
  • MRT (Magnetresonanztomographie) der Kiefergelenke

Therapiemöglichkeiten:

Zumeist wird in einer Erstbehandlung eine individuelle Aufbissschiene angefertigt. Damit wird in der Regel eine Harmonisierung der Zahn-, Muskel- und Kiefergelenksfunktionen erreicht. Dies stellt die gesicherte Grundlage einer endgültigen Behandlung dar.

  • Einschleifen der Zähne
  • Kieferorthopädische Korrekturen
  • Rekontruktion von Einzelzähnen, Zahngruppen oder des gesamten Kausystems.
  • Um ein schnelleres und besseres Behandlungsergebnis zu erzielen, werden bei uns in der Praxis osteopathische Behandlungen von einer diplomierten Osteopathin durchgeführt. Diese Therapieform, begleitend zur Funktionstherapie ist empfehlenswert und medizinisch notwendig.

Genauere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

http://www.dgfdt.de/patienten/patienteninformationen/behandlung/

               

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Zahnarztpraxis und Osteopathiepraxis

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